Eindrücke vom Oxymel-Workshop
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Zu Beginn des Workshops, erfuhren wir etwas über die Geschichte von Oxymel, ein schon seit Jahrtausenden bekanntes Naturheilmittel. Das Grundrezept ist recht einfach: es besteht aus Honig und Essig.
Die Referentin Katrin Kropp erklärte, dass je nach geforderter Heilwirkung, ein spezieller Honig, ein spezieller Essig und Zusätze wie Kräuter, Blüten, Tannenspitzen oder Obst verwendet werden können. Zum Einstimmen verkosteten wir einige gekaufte Oxymele, die verdünnt mit Leitungswasser getrunken wurden.

Nach dem Mittagessen ging es an die Praxis. Katrin Kropp hat zwei Tische voll mit Küchenutensilien und Zutaten vorbereitet und stellte einige Rezepte vor, die in Teamarbeit hergestellt und anschließend verkostet wurden.
Es begann mit „Golden-Honey-Oxymel“, eine Mischung aus Honig, Essig, Zitrone, Ingwer, Curcuma und einem Hauch Salz. Es stärkt das Immunsystem, ist antibakteriell, wirkt stimmungsaufhellend und schmeckt einfach lecker. Aber dies war nur eins von insgesamt sechs hergestellten Oxymelen. In den weiteren Rezepten kamen auch Bienenprodukte, wie Bienenbrot, Pollen und Gele Royal zum Einsatz. Vom „Mentalfit-Oxymel“ und „Ambrosia“, über „Bitterkraft mit Wermut“, zum „Husten-weg-Oxymel“ bis zur „Apimel-Wundauflage“ - es wurde geschnitten, gemörsert, gemixt und anschließend verkostet.

Die Stimmung war äußerst gut und ausgelassen - lag wohl am Oxymel und natürlich an der netten und lockeren Art der Referentin. Auf dem Nachhauseweg fuhr ich noch kurz einkaufen: Ingwer, Zitrone und Curcuma (frisch- habe ich vorher noch nie beachtet!), Honig und naturtrüben Apfelessig hatte ich bereits. Mich hat der Workshop jedenfalls überzeugt.
Autorin: Elke Smit